Kostenvergleich Eigenmischung - Fertigfutter (XLS, 21 KB)

Stand: 02/09/2011
Autor: Detlef Groß, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel

Im Jahr wurden die Berechnungen, wie teuer das Futter für die Mastschweine wird und ob sich das Belegen des Stalles mehr lohnt als ihn leer stehen zu lassen, seit Beginn der Wintergerstenernte mehrfach von der Entwicklung überrollt.
Wurde Anfang Juli 2007 noch ein Gerstenpreis von 14,50 EUR/dt erzielt, so stieg dieser im Frühherbst zeitweise bis auf 22 EUR/dt.
In der beigefügten Excel-Anwendung kann nachvollzogen werden, wie sich aus den Komponenten einer typischen Masteigenmischung der Preis je dt Mastfutter errechnet.

Bei angenommenen Verkaufserlösen ab Hof von 20 EUR/dt, die man für den Verkauf der Gerste erzielen kann, und 22 EUR/dt für Weizen sowie einem Zukaufspreis von 30 EUR/dt für Sojaschrot wurde mit einem Mast-Mineralfutter (8% Lysin, 2% Methionin, 2% Threonin) eine Eigenmischung zusammengestellt, die bei eigener Mahl- und Mischanlage incl. Mehrwertsteuer und einkalkulierten Festkosten für Lagerraum und Anlage 29,11 EUR/dt kostet!
Ein vergleichbares Fertigfutter gleicher Qualität dürfte dann ohne Mehrwertsteuer 27,20 EUR/dt kosten.
Diese Vollkostenbetrachtung spielt aber nur dann eine Rolle, wenn man vor der Frage steht, Lagerraum und Mahl- und Mischanlage neu anzuschaffen. Bei bestehenden Anlagen liegt der Vergleichspreis des Fertigfutters niedriger – hier bei 25,74 EUR/dt, da dann bei der Eigenmischung nur die variablen Kosten der Anlage zählen.
Bei einer Kalkulation mit Gerstenpreisen von 15 EUR/dt und niedrigeren Sojaschrotpreisen wie noch im Sommer liegt der Vergleichspreis der Mischung bei ca. 20,70 EUR/dt.


Durch die gestiegenen Getreidepreise haben sich die Futterkosten in der Schweinemast drastisch erhöht.

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Detlef.Gross@dlr.rlp.de     www.DLR-Westerwald-Osteifel.rlp.de